Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Veranstaltung

Literaturhaus Hamburg 2020

Termine

Datum
Einlass
Zeit
Tickets
Kalender
21.09.2021
---
19:30 Uhr
FÜR SAALTICKETS wenden Sie sich bitte ebenfalls ab dem 13.8.2021,9.00 Uhr, an tickets@literaturhaus-hamburg.de. Aktuelle Informationen zu den die Präsenzveranstaltungen begleitenden Hygienevorschriften entnehmen Sie unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Ayelet Gundar-Goshen stellt ihren neuen Roman »Wo der Wolf lauert« vor In ihrem neuen Roman »Wo der Wolf lauert« (Kein & Aber; Übersetzung: Ruth Achlama) thematisiert die israelische Autorin Ayelet Gundar-Goshen eine aus den Fugen geratene Mutter-Sohn-Beziehung. Die Protagonistin heißt Lilach Schuster, ist geboren in Israel und wohnhaft in ihrer US-amerikanischen Wahlheimat, dem Silicon Valley. Dort führt sie ein perfektes Leben mit einem Haus am Pool, einem erfolgreichen Ehemann, einem tüchtigen Sohn und dem Gefühl, angekommen zu sein in einem Land, in dem sie sich nicht in ständiger Gefahr wähnen muss wie in Israel. Als auf einer Party ein Mitschüler von ihrem Sohn Adam stirbt und Lilach sich über die Umstände seines Todes erkundigt, wächst ihr Unbehagen mehr und mehr: Ist es möglich, dass ihr eigener Sohn etwas mit diesem Tod zutun hat? Auf Gundar-Goshens Debütroman »Eine Nacht, Markowitz« aus dem Jahr 2012 folgten 2015 und 2017 zwei weitere Romane mit den Titeln »Löwen wecken« und »Lügnerin« – im Original in hebräischer Sprache verfasst. Mit »Wo der Wolf lauert« erschuf Ayelet Gundar-Goshen einen psychologisch raffinierten Roman über die langen Schatten unserer Herkunft und darüber, dass uns unsere Kinder oft das größte Rätsel bleiben – obwohl wir sie am besten zu kennen glauben. Moderation: Margarete von Schwarzkopf Deutsche Lesung: Milena Karas In Kooperation mit dem Argon Verlag
22.09.2021
---
19:30 Uhr
FÜR SAALTICKETS wenden Sie sich bitte ebenfalls ab dem 13.8.2021,9.00 Uhr, an tickets@literaturhaus-hamburg.de. Aktuelle Informationen zu den die Präsenzveranstaltungen begleitenden Hygienevorschriften entnehmen Sie unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Sasha Marianna Salzmann liest aus ihrem neuen Roman »Im Menschen muss alles herrlich sein« Wie soll man »herrlich« sein in einem Land, in dem Korruption und Unterdrückung herrschen, in dem nur überlebt, wer sich einem restriktiven Regime unterwirft? Wie soll man diese Erfahrung überwinden, wenn darüber nicht gesprochen wird, auch nicht nach der Emigration und nicht einmal mit der eigenen Tochter? »Was sehen sie, wenn sie mit ihren Sowjetaugen durch die Gardinen in den Hof einer ostdeutschen Stadt schauen?«, fragt sich Nina, wenn sie an ihre Mutter Tatjana und deren Freundin Lena denkt, die Mitte der neunziger Jahre die Ukraine verließen, in Jena strandeten und dort noch einmal von vorne begannen. Lenas Tochter Edi hat längst aufgehört zu fragen, sie will mit ihrer Herkunft nichts zu tun haben. Bis Lenas fünfzigster Geburtstag die vier Frauen wieder zusammenbringt ... In ihrem neuen, bei Suhrkamp erschienenen Roman erzählt Sasha Marianna Salzmann von Umbruchzeiten, von der »Fleischwolf-Zeit« der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart. Sie erzählt, wie Systeme zerfallen und Menschen vom Sog der Ereignisse mitgerissen werden: bildstark, voller Empathie und mit großer Intensität. Für ihr Debüt »Außer sich« erhielt die Autorin 2017 den Mara-Cassens-Preis. Moderation: Anne-Dore Krohn
28.09.2021
---
19:30 Uhr
FÜR SAALTICKETS wenden Sie sich bitte ebenfalls ab dem 13.8.2021,9.00 Uhr, an tickets@literaturhaus-hamburg.de. Aktuelle Informationen zu den die Präsenzveranstaltungen begleitenden Hygienevorschriften entnehmen Sie unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Gemischtes Doppel Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz empfehlen Neuerscheinungen Auch wenn wir es nicht hören wollen: Die Tage werden wieder kürzer, und wo sich die Dunkelheit früher über unsere Häuser senkt, wächst die Neigung, diese Zeit mit frischer, anregender Lektüre zu füllen. Seien Sie versichert: Der Bücherherbst 2021 verspricht eine reiche Ernte, und damit Sie nicht versehentlich zu den falschen Titeln greifen, haben sich zwei bewährte Kräfte bemüht, die Spreu vom Weizen zu trennen, um Ihnen wirklich Lesenswertes zu empfehlen. Die NDR-Kultur-Literaturexpertin Annemarie Stoltenberg, die übrigens bei Reclam in diesen Tagen den Band »Magie des Lesens. Die schönsten Geschichten über die Liebe zum Buch« veröffentlicht, und Rainer Moritz, der keinem Buch aus dem Weg gehende Leiter des Literaturhauses Hamburg, haben sich aufgemacht, das Feld der Novitäten zu sichten – und sie hatten Erfolg! Stoltenberg & Moritz präsentieren auf hoffentlich kurzweilige Weise 16 nachsommertaugliche Titel. Auch Buchhändler Stephan Samtleben lässt sich nicht lumpen und empfiehlt uneigennützig einen seiner Favoriten. Und vergessen Sie nicht: Unterstützen Sie den lokalen Buchhandel, wenn Sie Bücher kaufen!
30.09.2021
---
19:30 Uhr
FÜR SAALTICKETS wenden Sie sich bitte ebenfalls ab dem 13.8.2021,9.00 Uhr, an tickets@literaturhaus-hamburg.de. Aktuelle Informationen zu den die Präsenzveranstaltungen begleitenden Hygienevorschriften entnehmen Sie unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Nicole Seifert liest aus ihrem Buch »Frauenliteratur – Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt« Wie tief ist Sexismus im Literaturbetrieb verankert? Spielt das Geschlecht des Schreibenden eine Rolle bei der Lektürewahl? Und wieso gilt »Frauenliteratur« eigentlich als ein eigenständiges Genre, meist abgewertet durch drei Adjektive: trivial, banal und kitschig? Diesen Fragen will Nicole Seifert in ihrem Buch »Frauenliteratur –Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt« (Kiepenheuer & Witsch) auf den Grund gehen und zudem ein neues Bild von Frauenliteratur schaffen. Oft werden Schriftstellerinnen mit dem vernichtenden Schlagwort Befindlichkeitsprosa abgestempelt, während sich ihre männlichen Kollegen über ganze Seiten mit Detailbeschreibungen aufhalten – letztendlich aber dafür gefeiert werden. Verschwindend gering ist außerdem der Anteil der Werke von Schriftstellerinnen vom Deutschunterricht bis hin zum Germanistikstudium. Was literarisch wertvoll ist, stammt von Männern. Drei Jahre lang hat Seifert ausschließlich literarische Werke von Autorinnen gelesen und ihre Erfahrungen in ihrem Blog »Nacht und Tag« festgehalten. Sie stellt klar: Frauen schreiben nicht weniger – oder weniger gut. Sie stoßen nur an unsichtbare Grenzen, die ihnen die frauenfeindlichen Strukturen im Literaturbetrieb setzen. Weder an der Qualität noch an der Quantität der Literatur liege es, sogar das Gegenteil sei der Fall: Wir lassen uns das Beste entgehen, wenn wir in unseren Bücherregalen nicht endgültig eine Frauenquote einführen. Moderation: Till Raether
05.10.2021
18:30 Uhr
19:30 Uhr
Bitte beachten Sie: Dieser Abend wird im 2G-Modell umgesetzt. Willkommen sind alle Besucherinnen und Besucher mit einem Nachweis zum vollständigen Impfschutz (14 Tage nach der 2. Impfung) oder der Genesung von COVID-19. Bitte halten Sie Ihren Lichtbildausweis am Einlass bereit. Ein Zutritt nur mit tagesaktuellem Negativtestergebnis ist an diesem Abend leider NICHT möglich. Die Lesung findet in voller Auslastung statt. Die Bestuhlung folgt keinen gesonderten Abstandsvorgaben. Es herrscht freie Platzwahl. Weitere Informationen zu den die Präsenzveranstaltungen begleitenden Hygienevorschriften entnehmen Sie unserem Newsletter oder unserer Website. ------ ANGELIKA KLÜSSENDORF liest aus ihrem neuen Roman »Vierunddreißigster September« Es ist die Axt, für die sich Hilde entschied, um ihrem Mann Walter den Kopf zu spalten. Beim Gang aus dem Haus leuchtet noch kurz der Gedanke auf, er könnte frieren. Sie dreht sich nicht um, geht, fühlt sich überraschend wohl. Sie wird in das Dorf nicht mehr zurückkehren. Nun rätseln sie, die Lebenden: Wo ist Hilde? Was war passiert? Kurz nur, denn ein jeder hat sein eigenes Schicksal, die dicke Hubert, der Eisenalex, Gabriela, ehemals Gabriel, Branka, die die Dorfkneipe führt, und Dr. Kies, der Walters Hirntumor diagnostizierte, sich vor allem aber für einen großen Künstler hält, seelenschwarz sind seine Bilder, groß ist seine Wut. Walter, der den Zorn gut kennt und nur in seinen letzten Lebenstagen zu Heiterkeit fand, steht als Toter unter Toten auf dem Dorffriedhof nun. Von dort aus studieren sie die Lebenden und einander, mit den Wunden, die sie im Tod erlitten, mit der Lüsternheit, die sie vorm Übergang empfanden. »Das möchte ich den Menschen im Dorf zurufen: Sterbt nicht aus Überdruss. Es ist wie ein doppelter Tod. Erst das wie tot geführte Leben, dann der Tod selbst, der euch nichts von diesem Schrecken nimmt.« Angelika Klüssendorf, mehrfach für den Deutschen Buchpreis nominiert und heute auf dem Land in Mecklenburg-Vorpommern lebend, legt mit »Vierunddreißigster September« (Piper) eine so eigensinnige wie grandiose Sozialstudie eines ostdeutschen Dorfes vor. Moderation: Ulrich Kühn Eine Veranstaltung der Kampagne #zweiterfruehling des Netzwerks der Literaturhäuser e.V., gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. Einlass ab 18:30 Uhr

Bilder

Veranstaltungsdaten

Ort
Hamburg > Hohenfelde
Veranstaltungsort
Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
Kategorie
Vortrag/Lesung/Film
Preis
5,00€ bis 14,00€

Karte

Ähnliche Veranstaltungen
  1. OPERATION TON #13

    19.09.2021, 19.09.2021, 19.09.2021, ...
    Altona-Altstadt - resonanzraum
    Kategorie: Vortrag/Lesung/Film
  2. Steffen Möller

    19.09.2021
    Osnabrück - Lagerhalle e. V.
    Kategorie: Vortrag/Lesung/Film
  3. Literaturfest Niedersachsen 2021

    20.09.2021
    Hannover - Literarischer Salon Conti-Foyer
    Kategorie: Vortrag/Lesung/Film