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Veranstaltung

Literaturhaus Hamburg 2020

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13.04.2021
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19:30 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Steffen Kopetzky liest aus seinem neuen Roman »Monschau« Von schwerem Husten und Schüttelfrost gepeinigt, wird ein Kind ins Krankenhaus getragen. Es ist Patient 2 der 1962 entstehenden Pockenepidemie um Monschau. Der Vater des Mädchens, ein Monteur der prosperierenden Rither-Fabrik, infizierte sich in Indien und brachte die hochansteckende, lebensgefährliche Krankheit zurück nach Deutschland. Mitten im Karneval droht nun Stillstand, Quarantäne. Jedoch will der Fabrikdirektor die Produktion um jeden Preis aufrechterhalten und macht dem Dermatologiespezialisten Günter Stüttgen die Arbeit schwer. Dessen Assistent, Nikos Spyridakis, nimmt den Auftrag, den selbst erfahrenere Ärzte abgewinkt haben, stolz an. Er wittert ein Abenteuer, das sich vollends entfaltet, als er auf die schwerreiche Vollwaise Vera Rither, Alleinerbin der Fabrik und Studentin in Paris, trifft. Schnell entdecken die beiden, dass sie mehr verbindet als ihre Liebe zu Miles Davis. Doch die Region ist im Ausnahmezustand und die Pocken fordern ihre Opfer. Mit »Monschau« (Rowohlt) präsentiert der Romancier und Dramatiker erneut eine packende Abenteuer- und Liebesgeschichte. Mit seinem Epos »Risiko« wurde Steffen Kopetzky zum Bestsellerautor, und auch in »Propaganda« stellte er seine Raffinesse im Verflechten von historischen Fakten mit spielerischer Fantasie unter Beweis. Moderation: Ulrich Kühn Eine gemeinsame Veranstaltung von NDR Kultur und Literaturhaus Hamburg
14.04.2021
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19:30 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Gabriele von Arnim liest aus ihrem neuen Buch »Das Leben ist ein vorübergehender Zustand« Ein Schlaganfall und ein weiterer zehn Tage später haben ihren Mann aus allem herauskatapultiert, was er bis dahin gelebt hatte. Und aus ihr wird die Frau des Kranken. Der nicht deutlich sprechen, nicht gehen, nicht lesen, nicht schreiben kann – aber nach wie vor wasserhell denkt. Ausgeschlossen von der Welt, die er bisher so großräumig bewohnt hat. Ein zerstörter Mensch, ein Bär ohne Wildnis. Und sie sitzt ratlos zusammen mit der Vergangenheit und der Zukunft auf der schmalen Bank namens Jetzt. Wie lebt man Krankheit? Zehn Jahre lang haben die beiden gekämpft, gelitten, gewütet und sich gegenseitig mit neuer Innigkeit kennengelernt. Die Berliner Literaturkritikerin und Autorin Gabriele von Arnim beschreibt in diesem Text, wie schmal der Grat ist zwischen Fürsorge und Übergriffigkeit, Zuwendung und Herrschsucht. Wie leicht Rettungsversuche in demütigender Herabwürdigung enden. Und Aufopferung erbarmungslos wird. Wie liebt und hütet man einen Mann, der an dem Tag zusammenbricht, an dem man ihm gesagt hat, man könne nicht mehr leben mit ihm? »Das Leben ist ein vorübergehender Zustand« (Rowohlt) ist eine leidenschaftliche, so kühle wie zärtliche Erzählung eines bedrängten Lebens. Moderation: Rainer Moritz Kulturpartner NDR Kultur
15.04.2021
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19:30 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Ein Elizabeth-Taylor-Abend Julia Nachtmann und Rainer Moritz stellen die große englische Erzählerin vor Elizabeth Taylor, 1912 in Reading geboren und 1975 in Penn gestorben, war selbst in ihrer englischen Heimat lange Zeit keine stark beachtete Autorin. Zu sehr hielt sie sich von London und seinen Literaturzirkeln fern, zu bescheiden trat sie auf, versorgte klaglos Mann und Kinder, ohne je ein »Zimmer für sich allein« zu reklamieren, und schrieb, von ihrer Familie kaum registriert, an ihren wunderbar poetischen Romanen und Erzählungen weiter. Jenseits des Atlantiks hatte sie gewichtige Fürsprecher, darunter William Maxwell, der im von ihm verantworteten »New Yorker« eine Vielzahl von Taylors Short Stories abdruckte. Seit mehreren Jahren arbeitet der Zürcher Dörlemann Verlag mit Neuübersetzungen Bettina Abarbanells engagiert an der Wiederentdeckung der »anderen« Elizabeth Taylor, deren Roman »Versteckspiel« Elizabeth Bowen zum Beispiel in eine Reihe mit Jane Austens »Überredung« und Emily Brontës »Sturmhöhe« stellte. Rainer Moritz präsentiert Taylors Leben und Werk, darunter ihren vielleicht besten, soeben erstmals auf Deutsch erschienenen Roman »Mrs Palfrey im Claremont«. Julia Nachtmann liest ausgewählte Passagen. Medienpartner NDR Info
20.04.2021
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19:30 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Dichter in Hamburg – Ein Wolfgang-Borchert-Abend Nicht für ein leeres Wort – Nora Gomringer widmet sich dem Hamburger Autor Wolfgang Borchert Es scheint, Deutschland habe von Wolfgang Borchert gelernt, wie man vom Krieg und vom Leben danach schreibt. Seine Gedichte und Kurzgeschichten prägen die Schullektüren aller Nachkriegsgenerationen zum Teil immer noch und zeigen damit ein Festhaltenwollen an Erinnerungen, die viele betrafen und die aus den Trümmern führten. Die Lyrikerin und Performerin Nora Gomringer widmet sich gerne der Hommage großer Dichterinnen und Dichter, stellte im Literaturhaus Dorothy Parker, Matthias Claudius und zuletzt Friedrich Gottlieb Klopstock vor. Unvergessen ist auch der Abend der bunten Reminiszenzen mit lyrischem Pingpong zwischen Elke Heidenreich und ihr. Für diesen Abend plant sie eine Lesung mit biografischen Einschüben, um dem mit nur 26 Jahren verstorbenen Borchert einen Monat vor seinem 100. Geburtstag zu gedenken. Borchert wurde mit seinem Drama »Draußen vor der Tür« und dem Gedicht »Dann gibt es nur eins!« zur Referenzfigur der Nachkriegszeit. Körperlich nach dem Kriegseinsatz ein ruinierter Mann waren Bühne und Wort für ihn Hoffnung und Sehnsucht. Wie wichtig Inspiration durch Poesie gerade bei banalen, harten Alltagssorgen ist, zeigte die Begeisterung für die Dichtung der jungen Amanda Gorman bei Joe Bidens Amtseinführung. Die Veranstaltung ist Teil des Festivals »Hamburg liest Borchert. Gesamtprogramm von »Hamburg liest Borchert«: www.hamburgliest.de Die Elsbeth Weichmann Gesellschaft unterstützt die Reihe »Dichter in Hamburg«
27.04.2021
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19 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Philosophisches Café Über Diskurstugenden und produktives Streiten Gast: Romy Jaster In seiner Schrift »Über die Freiheit« schreibt John Stuart Mill, dass uns nichts mehr in unserer Freiheit einschränke als die »Tyrannei des vorherrschenden Meinens und Empfindens«. Der produktive Streit wird allzu oft unterbunden oder eskaliert in einem Gebrüll, in dem keine Argumente mehr fallen, sondern nur noch gegenseitige Anfeindungen. Den Streit auszumerzen, hält Mill aus mehreren Gründen für falsch: Erstens können wir nie sicher sein, dass jene, die wir im Unrecht glauben, auch wirklich irren. Liegen wir falsch, verpassen wir die Chance, uns eines Besseren belehren zu lassen, wenn wir ihnen nicht zuhören. Liegen wir hingegen richtig, versäumen wir es, unsere Argumente weiter zu schärfen. Meinungsverschiedenheiten sind deshalb kein Übel, sondern willkommen. Nicht zuletzt drohe eine »Tyrannei der Mehrheit«, wenn wir uns nicht mehr aneinander reiben: eine eingemittete Gesellschaft, die sich bestenfalls durch Mittelmäßigkeit auszeichnet. Doch wie gelingt der Streit heute? Was sagt die Philosophie zur Verrohung der Diskussionskultur? Die Philosophin Romy Jaster erforscht diese Fragen an der Humboldt-Universität zu Berlin, arbeitet als Argumentationstrainerin und hat mit David Lanius das Buch »Die Wahrheit schafft sich ab« (Reclam) veröffentlicht. Sie spricht über den Wert des Streitens und die Aufgabe der Philosophie in der Öffentlichkeit. Moderation: Barbara Bleisch Mit freundlicher Unterstützung der Udo Keller Stiftung Forum Humanum

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Veranstaltungsdaten

Ort
Hamburg > Hohenfelde
Veranstaltungsort
Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
Kategorie
Vortrag/Lesung/Film
Preis
5,00€

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